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Dasitzen. Rausgucken. Missstände erkennen. Und dann aufstehen, warm anziehen, dicke Haut nicht vergessen und verändern! Jeden Tag ein bisschen. Und alle zusammen. Und dann kriegen wir das hin. Es fühlt sich total ungewohnt an, einen neuen Beitrag zu schreiben. Es fühlt sich fast so an, als hätte ich es verlernt. Ich habe mich in der letzten Zeit bewusst zurück gezogen. Ich hatte schlichtweg keine Lust etwas von mir zu präsentieren. Deshalb habe ich natürlich nur Dinge gemacht auf die ich Lust hatte. Das versteht sich denke ich von selbst. Covid-19 hat uns die letzte Zeit alle fest im Griff. Und auch wenn die Sonne lächelt und uns schöne warme Tage schenkt, uns fast vergessen lässt dass dieser unsichtbare Virus hier herrscht, spüren wir dennoch die Veränderung auf dieser Welt.

Seit das neue Jahr begonnen hat, kann ich behaupten, dass ich ein sehr glücklicher Mensch bin. Ich stehe (fast) jeden Morgen mit Positivität auf. Ich bin jeden Morgen extrem glücklich, den Tag zu beginnen und meine Projekte anzugehen. Ich bin glücklich über das Leben und über die Möglichkeiten, die ich habe. Alles Negative ist an mir abgeprallt. Bis plötzlich Covid-19 präsent war.

Es fühlte sich so an, als ob ich im Kino im falschen Film sitze. Denn ich mochte noch nie Virusfilme.
Natürlich habe ich sehr darunter gelitten die Todeszahlen in meiner Heimat Italien zu sehen. Um jeden einzelnen Menschen der früher sein Leben verloren hat, tut es mir unbeschreiblich leid. In den ersten Tagen habe ich viel zu viel gelesen. Bis ich gemerkt habe, dass ich nun damit aufhören muss. Um der Psyche wegen. Dann habe ich angefangen das einzig sinnvolle zu tun: Ich habe mich mit den positiven Aspekten beschäftigt und bin Dinge angegangen, die ich schon länger mal machen wollte.

Ich bin umso dankbarer, dass es meiner Familie (inbesondere meine Großeltern und den Risikogruppen in der Familie) gut geht. Jeden Tag bin ich voller Dankbarkeit gefüllt! Als eine Person die Körpernähe liebt und Menschen sehr gerne umarmt, fehlt mir natürlich diese Nähe. Wenn ich intensiv fühle, dann spüre ich wie ich meine liebsten Menschen umarme. Mir ist nochmal mehr bewusst geworden, wie wertvoll Nähe ist.

Wenn ich etwas in der letzten Zeit gelernt habe, dann ist es Folgendes: Es liegt an uns was wir daraus machen! Eine Krise ist auch immer eine Chance. Eine Chance neu anzufangen. Eine Chance Dinge zu tun, die man schon immer mal tun wollte. Und genau das habe ich getan! Ich möchte danach auf keinen Fall an dem Punkt sein, dass ich nicht das Beste daraus gemacht habe. Ich will als Siegerin hervorgehen. Und das ist ein Versprechen an mich selbst!

Bleibt gesund und alles Liebe!

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4 comments

Nadine 2. Juni 2020 at 21:45

Wunderschön geschrieben! Und ebenso wunderschöne Bilder! 🙂

Reply
Larissa 2. Juni 2020 at 21:53

Vielen Dank 🙂

Reply
Felix 7. Juni 2020 at 23:53

Hallo Larissa,
ich bin grade auf dein Profil gestoßen und wollte dir sagen das ich deine Beträge super finde.
Kann man deine Werke sonst irgendwo noch lesen?

Liebe Grüße Felix

Reply
Larissa 9. Juni 2020 at 09:41

Hallo Felix,
vielen Dank für deinen Kommentar. Aktuell sind meine Texte nur hier zu lesen. Für 2021 plane ich allerdings was Größeres und auch hier wird sich dann einiges ändern.
Liebe Grüße
Larissa

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