EIN OXYMORON

Ich liebe es zu reisen und Neues zu entdecken – im nächsten Augenblick bin ich gerne bei mir Zuhause in meiner gewohnten Umgebung. Ich kann rationale Entscheidungen und dann bin ich doch impulsiv und gefühlvoll bei der Sache. Breche in Tränen aus oder lache – weil Gefühle mich überkommen.  Manchmal will ich einfach nur allein sein und dann wiederum glaube ich an die große Liebe. Ich kann mich nicht entscheiden ob ich am Meer leben möchte, einsam in den Bergen oder ob ich in einer Stadt sein möchte die nie schläft. Ich tanze durch die Nächte und ein Wochenende später möchte ich am Liebsten im Bett bleiben und schreiben. Ich kann stundenlang schreiben und meine Gedanken schweifen lassen. Manchmal will ich mich auch mit gar nichts gedanklich befassen und in andere Welten versinken – in andere aber nur nicht in meine. Ich bin die Meisterin des Smalltalks und gebe nur oberflächlich preis. Und dann rede ich wiederum über nichts lieber als Träume, verrückte Ideen und über Fehler. Ich habe Angst Grenzen zu überschreiten und liebe Herausforderungen. Ich zerbreche mir den Kopf bevor ich mich dann ohne Nachzudenken in ein Abenteuer stürze. Ich liebe die Dunkelheit – vor allem wenn schöne Lichter brennen. Ich bin laut und leise. Vorlaut und schüchtern. Eiskalt und empathisch. Bedacht und leichtsinnig. Ein Widerspruch in sich. Ein Oxymoron.

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