WORÜBER DEFINIERST DU DICH?

Es ist Sonntag und ich sitze an meinem Schreibtisch und schreibe. Ich spüre dass der Sommer nun endgültig vorbei ist. Es ist deutlich kälter als die Tage zuvor und auch die Sonne ändert nichts daran, dass ich friere. Ich entscheide mich für einen sportlichen Look als ich das Mönchskloster, das sogar Weltkulturerbe ist, betrete.
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IMG_8828Ein Mint Top aus Spitze und meine schwarze klassische Lederjacke darüber. Dazu kombiniere ich die Esprit Hose mit schicken Reißverschlüssen an der Seite. Abgestimmt mit meinen Adidas Schuhen und meinem schicken neuen Rucksack aus Kroatien, fühle ich mich sehr gut angezogen. Ich schaue auf die Wände des Klosters und nehme das Leben dort bildlich wahr. Ich fange an über ihr Leben nachzudenken. Sie hatten nicht viel. Haben ihr Leben voll und ganz dem Glauben gewidmet und waren bestimmt zufriedener als andere Menschen. Aus irgendeinem Grund denke ich darüber nach, worüber man sich dann definiert. Jeder war in dieser Einstellung gleich, dass sie bescheiden leben wollen und Religion sowie die Schrift  ihr Lebensinhalt ist. Mensch ist Mensch. Man definiert sich über Dinge, die man sich in seinem Leben wünscht. Was macht einen aus? Zum einen das eigene Verhalten bzw. den Charakter. Ich habe mir in letzter Zeit viele Gedanken gemacht was ich möchte und was mich daran hindert. Klar, gehört dazu die Angst zu versagen. Aber wer es erst gar nicht versucht, lernt auch nicht dazu. Mit bereits zehn Jahren war mein größter Traum Popstar zu werden. Gemeinsam mit meiner Freundin sangen, tanzten und spielten wir alles nach. Ich weiß noch wie sehr mich die Kombination aus Tanz und Gesang reizte. Zwei große Leidenschaften ineinander vereint. Meine ganze Teenager Zeit träumte ich davon, bei Popstars mitmachen zu dürfen. Und als ich alt genug war, hatte die Casting Show mittlerweile einen schlechten Ruf und war nicht das was ich als Kind so schön in Erinnerung hatte. Irgendwann träumte ich nicht mehr davon Popstar zu werden, sondern nur noch von der Bühne. Und ich träumte nicht nur, sondern durfte auch das Gefühl dort oben zu sein spüren. Aber das geht schon wieder zu weit. Worüber definiere ich mich also? Ich definiere mich über meine Leidenschaften. Über meinen Erfolg. Wenn ich etwas möchte, setze ich alles daran es zu erreichen. Ich habe viele Ängste aber ich überwinde sie immer. Ich stehe immer wieder auf und überschreite auch neue Grenzen. Hatte ich früher Angst vor Leuten zu sprechen, liebe ich es vor Menschen zu schauspielern. Ein guter Freund meinte als ich 18 war: „Mensch Larissa, ich finde es so toll dass du alles was du sagst auch tust.“ Eines der schönsten Sätze die ich je gehört habe. Und ja, das stimmt. Vielleicht mag es manchmal länger dauern, aber irgendwann bin ich immer an dem Punkt wo ich das tue was ich schon immer tun wollte. Seit ich 18 bin wollte ich ein Buch schreiben. Ich habe es bis jetzt noch nicht beendet, aber ich spüre dass es bald soweit ist. Ich halte mich an meine Wünsche. Und da spielt Zeit auch keine Rolle.  Ich definiere mich aber nicht nur über meine Zielstrebigkeit, meinen Ehrgeiz und meine Leidenschaften. Jeder Mensch definiert sich auch über Wissen, Erkenntnisse und Erfahrungen die er im Leben sammelt. Definition versteht sich im Grunde aus der Entwicklung, den Wünschen und dem was man mitnimmt. Das alles prägt. Genau das ist es, was einen ausmacht. Und über was definierst du dich momentan?IMG_8827IMG_8818IMG_8825

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32 comments

Belle Mélange 14. Oktober 2015 at 05:59

Ein schöner Post! Ich mag deine Texte immer so so gerne! 🙂
Und dein Look steht dir auch super! Vor allem die Lederjacke bei den jetzigen Temperaturen in Deutschland!

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag <3
Liebst, Sarah von Belle Mélange

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Anna 14. Oktober 2015 at 08:44

Ein wirklich toller Text, der zum nachdenken anregt 🙂

Liebe Grüße, Anna
von https://whenanna.wordpress.com/

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Lisa 14. Oktober 2015 at 11:03

Wirklich ein toller Text! Ich liebe solche Texte, die nicht immer nur um irgendwelche Oberflächlichkeiten gehen. Und schöne Fotos übrigens!

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Hanna 14. Oktober 2015 at 19:15

Ich finde es sehr schwer zu sagen, worüber ich mich nun eigentlich definiere. Genauso wie ich an anderen Leuten immer neue Seiten entdecke, überrasche ich mich selbst auch immer wieder. Über die Jahre verändert sich jeder Mensch so sehr, dass es schwer ist, die wahre Essenz, das was einen als Person ausmacht zu finden.

Liebe Grüße,

Hanna von Written In Red Letters

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In be Twen 15. Oktober 2015 at 17:59

Hallo Hanna,
ja klar, natürlich verändert man sich über die Jahre. Wäre ja schlimm, wenn es nicht so ist. Aber ich denke jeder Mensch fragt sich hin und wieder wieder was einen ausmacht und wofür er denn eigentlich steht. Auch wenn es eine Frage ist, die sehr umfangreich zu beantworten ist 🙂
Liebe Grüße
Larissa

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Amira 14. Oktober 2015 at 20:54

Bin ebenfalls ein Fan von deinen Texten und deine Fotos und die Location gefällt mir super gut.
Liebe Grüße,
Amira von Ami Coco

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Ann-Cathérine 14. Oktober 2015 at 22:06

Ein nachdenklicher Text, über den mal wohl auch wirklich nachdenken muss!
Herauszufinden worüber man sich definiert kann einen sch dazu zwingen sich mit Dingen auseinanderzusetzen die man sonst gern verdrängt…

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Elisa 14. Oktober 2015 at 22:51

Ein toller Text, und auch sehr schöne Fotos 🙂

Liebe Grüße, Elisa von editaee

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Angi. 15. Oktober 2015 at 18:31

Ein schöner, ehrlicher Beitrag! Ich denke ich definiere mich über meine Arbeit muss ich sagen. Das was ich dort leiste und schaffe treibt mich an und ist das, was mich voranbringt 🙂 Es ändert sich natürlich immer wieder, da wir selbst ja auch nie „“Stehen bleiben“, aber ja, momentan trifft es das.

Liebe Grüße!
Angi ♥

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Berrytale 15. Oktober 2015 at 20:01

Dein Artikel regt zum Nachdenken an, dein Schreibstil gefällt mir hierbei besonders gut.
Ganz liebe Grüße <3

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Marina 15. Oktober 2015 at 20:21

Ein wirklich schöner Text. Ich definiere mich vor allem über die Dinge, die ich in meinem Leben bereits gelernt habe, aber auch über die guten und schlechten Erfahrungen. Besonders die schlechten Erfahrungen prägen einen ganz schön, allerdings tragen auch die Guten einen großen Teil zu meinem heutigen ich bei.

Liebste Grüße,
Marina

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Jasmin 15. Oktober 2015 at 23:23

Sehr schöner Text und wunderschöne Bilder. 🙂

LG Jasmin

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Claudia 16. Oktober 2015 at 22:36

toll geschrieben! und wunderschönes Outfit 🙂
Liebste Grüße <3

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Justine Wynne Gacy 16. Oktober 2015 at 23:57

Ein sehr schöner nachdenklicher Post – ich definiere mich durch meine Erfahrungen und das was ich werden möchte, nicht beruflich sondern moralisch.

Schau dir deine Formatierung noch mal an – bei wird dein Text beschnitten angezeigt, was sehr schade ist da du wirklich ein Talent hast mit Worten umzugehen und es sich so etwas schwerer lesen lässt.

Liebst,
Justine

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In be Twen 17. Oktober 2015 at 00:30

Liebe Justine,
finde ich toll, dass du dich darüber definierst. Das ist noch viel wichtiger als sich über den Beruf zu definieren.
Da ist bei der zweiten Bearbeitung wohl irgendwas schief gelaufen. Vielen Dank für den Hinweis. Hab ich sofort korrigiert 🙂
Liebe Grüße
Larissa

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shadesoffashion 17. Oktober 2015 at 10:08

Ich finde es toll, dass du die Oberflächlichkeit eines reinen Modeposts mit deinen eigenen Gedanken rund um ein so tiefes Thema verknüpfst! Das sieht man so wirklich selten. Die Bilder sind übrigens auch toll geworden. So ein Kloster ist schon eine perfekte Location. Viele Grüße Lisa

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Gilda 19. Oktober 2015 at 23:54

Du hast wirklich einen tollen Schreibstil, das ist wirklich beneidenswert! Ich genieße es jedesmal deine Texte zu lesen, während ich jedes Mal Stunden brauche, um nur einen kleinen Abschnitt zu meinen Blogposts zu schreiben und der dann nicht mal annähernd so gut wird wie deiner 😀

Weiter so!! Liebste Grüße
Gilda

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In be Twen 21. Oktober 2015 at 01:33

Danke! Das bedeutet mir sehr viel <3
Liebe Grüße
Larissa

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theriswardrobe 20. Oktober 2015 at 14:00

Wow ein wirklich toller Post und so wunderschön, ehrlich geschrieben!

Alles Liebe, Theresa
von http://theriswardrobe.com

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Andrea 20. Oktober 2015 at 18:10

Den Text finde ich richtig toll! Vor allem ein Hoch für deine Ehrlichkeit 🙂

Liebe Grüße,
Andrea <3

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Laura 20. Oktober 2015 at 18:30

schöner post! 🙂 dein outfit und auch die kulisse gefallen mir auch sehr 🙂
liebst, laura von diamondsandcandyfloss

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Faye 20. Oktober 2015 at 21:31

Toller Text und wirklich schöne Fotos , ich mag den Rucksack =)

LG Faye

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Steffi 22. Oktober 2015 at 11:03

Wirklich toll, wie du schöne Outfit Bilder mit so schönen Texten kombinieren kannst. Sehr schön geschrieben 🙂
Liebe Grüße
Steffi

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kati 2. November 2015 at 23:48

ein richtig toller Beitrag! es ist wirklich schwer genau zu sagen, worüber man sich definiert, es spielt so viel dabei eine rolle…. aber ich stimme dir vollkommen zu, am meisten durch unsere wünsche, Leidenschaften und Taten. Das Umfeld spielt dabei auch eine sehr wichtige Rolle, wie ich finde
liebst kati <3
http://www.katiys.com

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Patty 4. November 2015 at 09:17

Du siehst toll aus. Dein Beitrag ist wirklich super toll geschrieben !

Liebe Grüße 🙂
http://www.measlychocolate.de

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Kati 4. November 2015 at 14:40

Dein Rucksack ist wirklich unglaublich schön und besonders praktisch 🙂
Ich denke auch oft darüber nach, was mich ausmacht, aber ich denke,
über was man sich definiert verändert sich auch von Zeit zu Zeit. Vor
einem Jahr war ich zum Beispiel noch wer ganz wer anders. Heute würde
ich sagen, meine Wünsche und Träume, aber auch mein Umgang mit anderen
und meine Inspirationen machen mich aus und definieren mich. Aber auf
eine bestimmte Definition will ich mich nicht beschränken, denn ich denke,
jeder hat sooo viele interessante Seiten an sich 🙂
Schöner Post, ich liebe sowas ♥

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kiamisu 6. November 2015 at 21:00

Sehr schöner Text, wirklich super formuliert 🙂 Ich denke ich definiere mich, ähnlich wie du, auch über meine Leidenschaften und Träume/Ziele. Sie geben meinem Leben Sinn&Struktur, die mich immer weiter daran festhalten niemals aufzugeben 🙂

Liebe Grüße,
Kiamisu

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CarosSchminkeckchen 14. November 2015 at 20:28

Uii was für ein schöner Text.
Dein Outfit finde ich richtig klasse.
Liebe Grüße
Caro

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Lara Go 21. November 2015 at 10:12

Der Text ist echt sehr schön geschrieben und ich find schön, das du solch ein Thema auf deinem Blog ansprichst. Die Fotos sind übrigens auch toll geworden und das Outfit steht dir sehr gut! 🙂

Alles liebe,
Lara

http://www.lara-ira.de

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Lisa 23. November 2015 at 12:45

mega gut geschrieben 🙂

Reply
Anni 27. November 2015 at 14:44

Eine spannende Frage, die du dir da stellst.
Und wenn ich mal darüber nachdenke fällt mir auch wie schwer die Frage zu beantworten ist. Wow das ist wirklich mal etwas über das man aktiv nachdenken sollte. 🙂 Danke für den Anstoß

Liebe Grüße
http://hydrogenperoxid.net

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Sara 1. Juni 2016 at 21:29

Die Fotos sind wirklich super schön 🙂

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